Überlegungen und konkrete Vorschläge zum Design der Währungsbehörde in einem Vollgeldsystem

Der vollständige Artikel (16 Seiten) findet sich hier

Zusammenfassung:
Die Diskussion zum Vorschlag einer Vollgeldreform nimmt an Fahrt auf und zunehmend werden konkrete Antworten zur Ausgestaltung einer Monetative als vierte staatliche Gewalt gefordert: Welche Ziele werden verfolgt? Nach welchen Prinzipien und wie schöpft die Monetative Geld? Wie kann die richtige Balance zwischen Unabhängigkeit, Transparenz und Rechenschaft gefunden und Machtmissbrauch effektiv vorgebeugt werden?
Im Artikel werden diese Fragen diskutiert und einige Vorschläge für die konkrete Zielsetzung und Ausgestaltung einer staatlichen Währungsbehörde aka Monetative vorgestellt. Das Ergebnis ist eine radikal neu gedachte und drastisch vereinfachte geldpolitische Institution, welche nur noch wenig mit einer traditionellen Zentralbank gemeinsam hat. Dabei werden als Geldschöpfungs-Instrumente Zuwendungen an den Staat oder eine variable Bürgerdividende empfohlen, womit Einfachheit, Transparenz und Unabhängigkeit sowohl von der Regierung als auch vom Banksektor sichergestellt wäre. In diesem Rahmen mit klaren Zielvorgaben und effektiven, schlanken geldpolitischen Instrumenten wäre Transparenz systemlogisch und ein klarer Haftungsrahmen für private Geschäftsbanken umsetzbar.

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