Österreichische Zentralbank schreibt an Monetative Austria

Es gibt seit einigen Monaten nun auch in Österreich eine Vollgeldinitiative. Sie kritisiert die Geldschöpfung durch Geschäfts­banken als ungerecht und sieht in ihr die Hauptursache für die schwere Finanzkrise 2007ff. Geldschöpfung durch Geschäftsbanken sei wie eine Droge, von der sich das Finanzsystem abhängig gemacht hat, behauptet Dr. Raimund Dietz von der Monetative Austria. Geldschöpfung in öffentlicher Hand würde vieles ins Lot bringen.

In einem schriftlichen Meinungstausch mit der Oesterreichischen Nationalbank bringt Dietz seine Initiative in Position. Die OENB reagiert scheinbar gelassen. Alles im Griff, sagt sie. Wir haben andere Instrumente, obwohl sie heute Instrumente einsetzt, von der sie vor 10 Jahren nicht mal zu träumen gewagt hätte. Dietz erwidert: Die Argumente der OENB seien auf Sand gebaut, sie würden den Standpunkt der Geschäftsbanken vertreten und dem ordnungspolitischen Mandat der OENB nicht nachkommen. Lesen Sie hier den Briefwechsel– die Schreiben klären auf, was Sache ist …. Geld ist zu wichtig, um es nur Experten zu überlassen.