Deutsche Bank befürchtet eine baldige neue Finanzkrise

In einem Bericht (auf Englisch) mit dem Titel „Long-Term-Asset-Return-Study: The next financial crisis“ vom September 2017 beschreibt die Deutsche Bank die Krisenanfälligkeit des Geldsystems, das nach der Abkehr von der Goldbindung 1971 entstanden ist und uns noch heute regiert:

We think the final break with precious metal currency systems from the early 1970s (after centuries of adhering to such regimes) and to a fiat currency world has encouraged budget deficits, rising debts, huge credit creation, ultra loose monetary policy, global build-up of imbalances, financial deregulation and more unstable markets (aus dem executive summary am Anfang der Studie).

Interessanterweise beklagt die Deutsche Bank also auch die übermäßige Geldschöpfung (huge credit creation) und die zu hohe Verschuldung (rising debts). Anschließend wagt die Deutsche Bank eine beunruhigende Prognose:

So we’re quite confident that there will likely be another financial crisis/shock pretty soon with their frequency continuing to be high until we create a more stable global financial framework.

Da würde sich doch das Vollgeldsystem als neues „financial framework“ in der „fiat currency world“ anbieten! Die Geldschöpfung wäre endlich unter Kontrolle und die enge Verzahnung von Verschuldung und Geldschöpfung gestoppt!

Weitere Kommentare zu dem Bericht finden sich etwa beim Economist, bei CNBC oder den Deutschen Wirtschaftsnachrichten.